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Wennigsen - Voelksen

Streckenabschnitt von Wennigsen nach Völksen
Streckenlänge ca. 19 km

Der Deisterkreisel mit seinen ca. 100 km ist in vier gut zu befahrenen Teilstrecken aufgeteilt. Die Wegbeschreibung erfolgt auf der Strecke im Uhrzeigersinn. Sie können natürlich den Deisterkreisel auch in der Gegenrichtung fahren. 
In dieser Streckenbeschreibung des Teilabschnittes erhalten Sie alle Informationen die Sie brauchen.
Diese Beschreibung ist unterteilt nach Entfernungen, Strecke, und natürlich gibt es auch Informationen der jeweiligen Orte die Sie gerade durchfahren.
Drucken Sie sich dieses Dokument aus, nehmen es mit auf die Tour und Ihre erfolgreiche Radtour wird ein Erlebnis auf den Sie sich nicht um den Weg bemühen müssen. Es ist alles bis ins Detail beschrieben.

Gute Fahrt und schönes Wetter wünscht das Team von www.deisterkreisel.de

Image Wir setzen die Tour in Wennigsen fort. Wieder ist der Start der Bahnhof. Die erste Teilstrecke endete am Bahnhof, deswegen idealer Startpunkt. Sie können natürlich auch vor den Bahnhof die Tour fortsetzen, wie Sie mögen und Kondition haben.


Der zweite Streckenabschnitt führt Sie von Wennigsen nach Völksen/ Bahnhof auf der Basisroute. Die Streckenlänge der Basisroute beträgt ca. 21 km. Zusätzlich sind  zwei verkürzende Alternativrouten a) von Wennigsen  nach Bredenbeck über Evestorf und b) Völksen Bahnhof nach Bennigsen über den Lauseberg.

Image Sie fahren vom Bahnhof über Bahnhofstrasse geradeaus in die Strasse Klosteramthof dann in die Argestorfer Strasse.

Sollten Sie direkt vom Basisweg kommen. fahren Sie auf der Neustadtstr. rechts ab in die Strasse Klosteramthof.

Image  Sie fahren hier durch die Fußgängerzone an der Gemeindeverwaltung vorbei über die Hauptstrasse hinweg Richtung Argestorf.

Beachten Sie hier die Doppelhelix. Die vom Handwerker- Philosophen  Hugo Kükelhaus geschaffene Doppelspirale, die weder Anfang noch Ende hat, fasziniert durch ihre gleich bleibenden Bewegungen. Als in sich geschlossener Kreislauf symbolisiert sie das Leben, das Vergehen und den stets wiederkehrenden Anfang.

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Gegenüber der Gemeindeverwaltung steht eine Sonnenuhr, die vom ortsansässigen Feinmechanikermeister Erich Pollähne anlässlich seines 80. Geburtstages und seiner 25-jährigen Berufstätigkeit mit Zeitmonumenten geschaffen wurde.
Weitere Infos über die Sonnenuhren auf der Homepage.   www.meku-pollaehne.de

Der Radweg führt Sie entlang der Landesstr. 390 nach Argestorf. Bis jetzt geht es eigentlich nur geradeaus. Sie durchqueren den Ort auf der Hauptstrasse.

Sie überqueren auf der Fahrt von Wennigsen nach Argestorf den Waldkaterbach und den Bredenbecker Bach. Beide entspringen im Deister, weisen im Oberlauf noch natürliche Strukturen auf und dienen als Lebensraum für Libellen.

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Nach der Ortsausfahrt biegen Sie rechts in den Feldweg ein. Folgen Sie dem Weg bis zum Wald, biegen Sie vor dem Wald links ab.

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Die Strecke hinter Argestorf fährt am Waldrand entlang. Die hier noch unbeeinflusst wachsenden Gehölze haben durch ihr unterschiedliches Alter und ihre verschiedenen Größen einen Strukturreichtum, der vielen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bietet.  So entdeckt man bei genauem Hinsehen Insekten, die sich im hohen Gras verstecken oder Kleinsäuger, die sowohl Nahrung als auch Schutz vor Fressfeinden suchen.

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Folgen Sie dem Feldweg. Wenn Sie aus dem Wald kommen dann fahren Sie auf dem Weg rechts und dann wieder links Richtung Bredenbeck.

An der Weggabelung links, nächste Möglichkeit rechts. Sie kommen auf die Hauptstrasse. Dort fahren Sie rechts.  Sie kommen am Rittergut vorbei.

Im Jahr 1338 erhielten Ritter Hermann Knigge und sein Sohn Knappe Heinrich das Schloss Bredenbeck.  Dafür gelobten sie den Herzögen Otto und Wilhelm von Braunschweig und Lüneburg, ihr festes Schloss auch fernerhin gut zu sichern und es den Landesherren in allen Notzeiten zu öffnen. Der häufige Wechsel der Schlossinhaber war damit beendet und die Familie Knigge blieb bis dato hier sesshaft. In einer späteren Lehnsurkunde von 1555 wird auch der Brand im Jahr 1550 erwähnt, bei dem die Schlossherrin Magdalene Knigge ums Leben gekommen sein soll.

 Damit auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz kommen, wartet Bredenbeck mit einer ganz besonderen Attraktion auf: die Kornbrennerei. Bei einer Besichtigung gibt es selbstverständlich einen kräftigen Probeschluck. Kontakt unter: 0 51 09 - 62 32.

 
Fahren Sie von der Hauptstrasse kommend rechts in die Deisterstrasse. Auf der Deisterstrasse dem Abzweig in die Hohe Heide folgen. Fahren Sie durch ein Tor.

 

 Sie fahren weiter im Bachwinkel biegen rechts in die Lavesstrasse.


Biegen Sie in den Steinkrüger Weg ab. Fahren Sie den Steinkrüger Weg immer geradeaus. Der Weg steigt leicht an.  Sie kommen durch den Wald zum Steinkrug.
Folgen Sie dem Waldweg.


Unterqueren Sie die Bundesstrasse 217, auf der "alten Bundesstrasse" biegen Sie links ab. Es folgt eine lange Abfahrt durch die Siedlung Steinkrug.
Um zur Glashütte Steinkrug zu kommen machen Sie einen Abstecher nach rechts auf dieser langen Abfahrt. Sie kommen nicht automatisch daran vorbei.


Glashütte Steinkrug.
Der unter Denkmalschutz stehende Rauchgaskegel der ehemaligen Glashütte Steinkrug ist leider aus Sicherheitsgründen nur auf Abstand, mit einem Blick durch den Zaun, zu bewundern.
Glashütten mussten auf Grund ihres hohen Holzverbrauchs nach einigen Betriebsjahren in einen unberührten Waldbereich verlegt werden. Deshalb handelte es sich bei den Glashütten bis ins 19.Jahrhundert um so genannte "Wanderglashütten". Die Glasmacher zogen aber nicht nur mit den Betrieben mit, sondern wechselten auch von Hütte zu Hütte.
Sie lebten, bedingt durch die Lage ihrer Arbeitsstätten, abseits der übrigen Bevölkerung. Sie heirateten untereinander, so dass ihre Kinder in enger Verbindung mit ihrem zukünftigen Beruf aufwuchsen.
Innerhalb der Hütte Steinkrug gab es verschiedene Spezialisierungen wie den "Tafelglasmacher" oder den "Medicinglasmacher". Für die Fertigung der Stöpsel stand eine Schleiferei zur Verfügung.

 

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Nachdem Sie aus dem Wald auf die Lindenallee links auf die ehemalige Bundesstrasse abgebogen sind, geht es in eine schönen langen Abfahrt geradeaus Richtung Abzweigung Steinkrug.
An der Busschleife halten Sie sich rechts. Fahren Sie entlang der Landesstrasse 460 auf einen parallelen Radweg Richtung Bennigsen.
Sie kommen über einen Parkplatz in den Ort Bennigsen. An der ersten Abzweigung biegen Sie in die Gleiwitzerstrasse rechts ein. Radeln Sie am Freibad Bennigsen vorbei. Sie kommen auf einem gut ausgebauten landwirtschaftlichen Nutzweg  wieder aus dem Ort.

Der Weg biegt nach links ab. Wenn Sie hier geradeaus fahren, können Sie die Alternativstrecke nach Völksen nutzen. (Siehe Beschreibung unten)

Fahren Sie über die Bahnstrecke wieder in den Ort Bennigsen. Immer dem Weg folgen bis Sie zur Abzweigung "Hinter dem Park" kommen. Biegen Sie  hier rechts ab. Danach geht es wieder links ab in die Medefelder Strasse.  Sie kommen auf eine Hauptstrasse. Biegen Sie hier nach rechts Richtung Gestorf ab.  Fahren Sie entlang der Hauptstrasse auf einen parallelem Radweg Richtung Gestorf.

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Bennigsen
Erstmals 1311 wird ein Castrum, umgeben von einem Wassergraben urkundlich erwähnt. Genannt werden auch die Brüder Burchard und Helmich von Bennekessen, die von den Grafen von Schaumburg 1297 mit einem Rittergut belehnt wurden. Während der Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) wurden Teile der Gutsanlage Bennigsen vernichtet. Im Jahr 1566 erhielt das besch?digte Wohnhaus ein Obergeschoß aus Fachwerk, dessen Knaggen und Schwellbalken mit reichem Schnitzdekor und Bibelsprüchen verziert wurden. Hier findet sich auch die Jahreszahl 1595. Weitere bauliche Veränderungen wurden von Jacob Franz von Bennigsen (1654-1731) vorgenommen. Wann der heute unter Naturschutz stehenden 4,5 Hektar große Park entstanden ist, kann nicht exakt belegt werden.
 

Sicher ist nur, dass es vor 400 Jahren an dieser Stelle einen rund zwei Hektar großen Garten gegeben haben muss- mit Blumen, Gem?sen aber auch zum "Lustwandeln"  geeignet. Ab 1859 wurde der damals noch etwa 1,5 Hektar große Park nach Plänen des bedeutenden hannoverschen Obergärtners Christian Schaumburg vergrößert bepflanzt. Im Park befindet sich das 1863 von Georg Ludwig Friedrich Laves errichtete so genannte "Neue Schloß".


Der Weg hier ist nicht sehr schön. Erstens ist er ziemlich Beschädigt zum zweiten rasen die Autos nur so an Ihnen vorbei.  Landschaftlich hat dieser Weg auch nicht sehr viel zu bieten. Wenn Sie kein Interessen an Gestort haben, empfehlen wir Ihnen die Alternativstrecke ab Bennigsen nach Völksen.

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Nachdem Sie die Strecke nach Gestorf hinter sich gebracht haben, kommen Sie, immer der Straße folgend auf eine Abzweigung. Sie fahren hier auf der Hauptstraße nach rechts auf der Landesstraße 422 weiter.  Folgen Sie immer der Hauptstrasse. Harbartstrasse.

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Biegen Sie im Verlauf der Hauptstrasse rechts ab Richtung Völksen. Sie verlassen dann auch gleich wieder den Ort Gestorf.  Jetzt haben Sie einen etwas langen Weg entlang der Kreisstrasse 216 Richtung Völksen vor sich. Sie können hier den separaten Radweg parallel der Straße benutzen.


Gestorf
In Gestorf gab es bis Mitte des 19. Jahrhunderts fünf Rittersitze. Drei von ihnen besaßen die Herrn von Ilten, die unter William von Ilten zum Rittergut I zusammengelegt wurden. Das Gut gehörte mit 2384 Morgen, inklusive 457 Morgen Forst, zu den größten Besitzungen im Calenberger Land. Ein Herrenhaus, 1794 abgerissen, wurde durch ein neues Gebäude ersetzt, das - so sagt man - 99 Zimmer gehabt hat, nicht mehr, denn der Herzog hatte 100. 1881 brannte das Fachwerkgebäude durch die Unachtsamkeit einer Dienstmagd ab. 1883/84 wurde, 50 Meter entfernt, ein schlossartiges Wohnhaus im neugotischen Stil erbaut. Der verwendete Kalkstein stammte aus dem Limberg, der zum Gut gehörte. Heute wird das Geb?ude als Alten- und Pflegeheim des evangelischen Hilfsvereins genutzt.

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Nachdem Sie die Strecke entlang der Kreisstrasse 216 geradelt sind kommen Sie am Bahnhof in Völksen an. Die Beschreibung der Basistrecke des Streckenabschnittes von Wennigsen nach Völksen endet hier.

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Sie haben hier die Möglichkeit zur Nutzung der Bahn.

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Alternativstrecke von Wennigsen nach Bredenbeck  über Evestorf


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Wenn Sie diese Alternativstrecke nutzen wollen müssen Sie nach der Sonnenuhr bzw. der Gemeindeverwaltung Wennigsen nach links auf die Hauptstrasse abbiegen. Fahren Sie die Hauptstrasse entlang bis Sie zu der hier abgebildeten Abzweigung kommen.  Biegen Sie von der Degerser Strasse in die Egestorfer Strasse.

 

 

 

 

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Sie fahren Entlang einer Siedlung auf einem gut befestigtem Weg Richtung Evestorf.  Folgen Sie dem Weg nach rechts. Anschlie?en biegt der Weg wieder nach links ab. Jetzt fahren Sie durch die Felder direkt auf Evestorf zu. Bei guter Sicht haben Sie einen tollen Blick auf den Deister.

 

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In Evestorf angekommen passieren Sie das Dorfgemeinschaftshaus. Folgen Sie dem Weg nach rechts.

 

 

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Fahren Sie durch den Ort. Am Ende des Weges biegen Sie wieder rechts an. Sie Verlassen jetzt wieder den Ort. Nach einigen Metern folgen Sie dem Weg nach links. Es geht jetzt direkt durch die Felder Richtung Bredenbeck.

 

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Am Ende dieses Weges angekommen biegen Sie über die Hauptstrasse nach Links ab. Sie befinden sich jetzt direkt am Ortseingang von Bredenbeck.
Ihre Radtour verläuft weiter auf dem Basisring. Beachten Sie hier die Beschreibung des Basisringes bei der Ortsdurchfahrt Bredenbeck.

 

Die Beschreibung der Alternativstrecke von Wennigsen nach Bredenbeck endet hier.

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Alternativstrecke von Bennigsen nach Völksen über den Lauseberg

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Nachdem Sie in Bennigsen das Bad passiert haben biegt der Basisring nach links ab.
Um über der Alternativstrecke nach Völksen zu kommen fahren Sie hier einfach geradeaus.

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Folgen Sie diesem Weg einfach geradeaus. Sie fahren ein Stück entlang der Bahnstrecke.  Der Weg ist insgesamt gut ausgebaut. Erst wenn Sie auf den Lauseberg fahren wechselt der asphaltierte Weg in einen unbefestigten.

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Der Weg steigt langsam an. Verpassen Sie nicht den Abzweig zum Lauseberg. Dieser Abzweig ist mitten auf dem Feld, zwar mit einem Schild gekennzeichnet, aber bitte darauf achten.
Falls Sie diesen Abzweig verpassen ist es auch nicht so schlimm, Sie kommen Automatisch auf die Kreisstrasse 216 und somit auf den Basisring. Sie brauchen dann nur rechts abzubiegen und schon fahren Sie Richtung Völksen.

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Nachdem Sie durch den Wald des Lauseberges gefahren sind kommen Sie in den Ort Völksen.

Auf dem Weg von Gestorf nach Völksen liegt rechts der Lauseberg mit seinen nach Süden exponierten Magerrasen.

Fahren Sie die Alternativstrecke von Bennigsen nach Völksen gelangen Sie direkt durch den Wald des Lauseberges.


Auch der Magerrasen gehört zu den selten gewordenen, besonders wertvollen und deshalb geschützten Biotopen. Im Gegensatz zu Ackerflächen und gedüngten Weiden und Wiesen verfügt Magerrasen nur über ein geringes Nährstoffangebot, an das sich bestimmte Pflanzenarten angepasst haben. Diese Arten werden im nährstoffreicheren Milieu durch Konkurrenzdruck von anderen Pflanzenarten verdrängt. Und sind deshalb speziell auf nährstoffarme Standorte angewiesen. Die ehemals meist beweideten Flächen verbuschen nach Nutzungsaufgabe.

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Nachdem Sie über den Lauseberg in den Ort Völksen gelangt sind fahren Sie an Sportplatz vorbei in den Ort. Sie gelangen an eine Einmündung, hier biegen Sie nach links ab.
ImageDer Weg führt Sie jetzt direkt zur Abzweigung zum Bahnhof.

Wenn Sie die Tour hier beenden möchten haben Sie die Möglichkeit hier die Bahn zu nutzen.


Wenn Sie auf dem Deisterkreisel weiterfahren möchten, oder auf dem Basisring möchten dann biegen Sie nicht Richtung Bahnhof ab, sonder fahren unter der Bahnstrecke durch die Brücke hindurch.  Nach der Unterführung rechts abbiegen, der Weg fährt Sie dann direkt an die Rückseite des Bahnhofes.
Hier beginnt dann der Basisring Teil 3 Richtung Bad Münder.

Die Beschreibung der Alternativstrecke von Bennigsen  nach Völksen über den Lauseberg  endet hier.