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Wennigsen

Wissenswertes und geschichtliches aus der Gemeinde Wennigsen

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Die älteste Nachricht über den Ort Wennigsen befindet sich in einer Urkunde des Bischofs Hartbert, in der beurkundet wird, das Graf Bernhard von Poppenburg auf die Verwaltung des vom Kloster Amelungsborg seimem Vater übertragenen Salzwerkes in Swalenhusen bei Hemmendorf verzichtet. Dieser Graf Poppenburg führte im Siegel ein Wappen mit einem Querbalken, auf dem sich drei fünfblättrige Rosen befanden. Diese "Poppenburger Rose" benutzt die Gemeinde Wennigsen noch heute als Wappen. Aus dem Jahr 1224 datiert die erste Urkunde über das Kloster Wennigsen, das in den folgenden Jahrhunderten der Mittelpunkt des damaligen kirchlichen Lebens war.

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Rund um das Kloster entwickelte sich der Ort Wennigsen. Im Jahr 1330 wurde eine Neuverteilung der Anrechte von 88 umliegenden Ortschaften am Deisterwald vorgenommen, wobei auch der Ort Wennigsen als mitberechtigt benannt wurde. Es wurde also unterschieden zwischen dem Ort Wennigsen und dem Kloster Wennigsen.


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Bis zum 15. Jahrhundert hatte sich der Ort erheblich erweitert. Die Hildesheimer Stiftsfehde wirkte sich jedoch bis nach Wennigsen aus und f?hrte zu erhablichen Zerstörungen. Auch der 30jährige Krieg (1618-1648) blieb nicht ohne Spuren. Alte Aufzeichnungen belegen, dass der Ort bis auf sechs Häuser zerstört wurde. Aud diesem Grund sind heute keine Häuser aus damaliger Zeit mehr vorhanden. Erst um 1700 wurde Wennigsen wieder aufgebaut und die folgenden zwei Jahrhunderte brachten durch den Kohlenbergbau im Deister einen gewerblichen Aufschwung, der bis zum Ende des 19. Jahrhunderts andauerte.

 
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Heute leben in der Gemeinde Wennigsen etwa 14.000 Menschen auf einer Fläche von 53,4 Quadratkilometer. Der größte Teil der Berufstätigen sind "Pendler" in die Landesheuptstadt Hannover. Nach wie vor wird die staatliche Anerkennung als "Erholungsort" angestrebt.