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Voelksen - Bad Muender

Streckenabschnitt von Völksen nach Bad Münder
Streckenlänge ca. 19 km

 

Der Deisterkreisel mit seinen ca. 100 km ist in vier gut zu befahrenen Teilstrecken aufgeteilt. Die Wegbeschreibung erfolgt auf der Strecke im Uhrzeigersinn. Sie können natürlich den Deisterkreisel auch in der Gegenrichtung fahren. 
In dieser Streckenbeschreibung des Teilabschnittes erhalten Sie alle Informationen die Sie brauchen.
Diese Beschreibung ist unterteilt nach Entfernungen, Strecke, und natürlich gibt es auch Informationen der jeweiligen Orte die Sie  gerade durchfahren.
Drucken Sie sich dieses Dokument aus, nehmen es mit auf die Tour und Ihre erfolgreiche Radtour wird ein Erlebnis auf den Sie sich nicht um den Weg bemühen müssen. Es ist alles bis ins Detail beschrieben.[/B]
[B]Gute Fahrt und schönes Wetter wünscht das Team von www.deisterkreisel.de

Wir setzen die Tour in Völksen  fort. Wenn Sie direkt von der zweiten  Teilstrecke  kommen geht es gleich weiter. Ansonsten ist der Startpunkt Idealerweise der Bahnhof dieser liegt im Völksen direkt an der Strecke.

Der dritte Streckenabschnitt führt Sie von Völksen/Bahnhof nach Bad Münder auf der Basisroute. Die Streckenlänge der Basisroute beträgt ca. 19 km. Zusätzlich gibt es einen Abstecher zum Bahnhof Bad Münder. Diese ist für diejenigen von Bedeutung die die Tour in Bad Münder beenden wollen und per Zug zum Ausgangspunkt zurückkehren wollen.

Image Nachdem Sie die Strecke entlang der Kreisstrasse 216 geradelt sind kommen Sie am Bahnhof in Völksen an. Die Beschreibung der Basistrecke des Streckenabschnittes von Völksen nach Bad Münder beginnt  hier.

ImageVölksen
Völksen zählt zu den ältesten Dörfern im Landkreis Hannover und ist während der sächsischen Ausbauperiode von 500 bis 800 nach Christi entstanden. Eine Urkunde von 1033 erwähnt "Volkeressun" und ab 1366 wurde "Volkersen" im Lehnsregister der Welfen geführt. Völksen bestand aus mehreren alten Siedlungsteilen, die später durch eine Ringstraße verbunden wurden. Durch das Töpferhandwerk hat die Ortschaft schon im Mittelalter eine bedeutsame Rolle gespielt. Hinzu kamen im 19. Jahrhundert die Arbeiten in den Steinbrüchen und Kohleschächten.

An der in Völksen noch vorhandenen Bausubstanz lässt sich die architekurgeschichtliche Hausentwicklung der südlichen Bereiche im Landkreis Hannover sehr gut nachvollziehen: vom Fachhallenhaus in Vierständerbauweise über die Wanderständerbauten mit Quererschließung bis hin zu den Zuckerrübenburgen oder Ackerbürgerhäusern in Ziegel.


Image In Völksen sollte man sich Zeit für einen Abstecher zum alten Dorfkern nehmen, um die evangelische Pfarrkirche, deren Langhaus im 17. Jahrhundert entstanden ist, zu besichtigen. Der Westturm zeigt Spuren, die auf das 12. Jahrhundert zurückführen und belegen, das hier damals eine Steinkirche stand. 1874 wurde das Kircheninnere nach Planung von Conrad Wilhelm Hase erneuert. Der Alte Völksener Dorfkern hat durch die Dorferneuerungsmaßnahmen an Charme gewonnen. Die schmalen Straßen rund um die Kirche, die mit Kopfsteinpflaster und einer früher üblichen, mittigen Abflussrinne versehen sind, erinnern an der damalige Dorfleben.

ImageNachdem Sie Völksen ausgiebig besichtigt haben, oder die Tour am Bahnhof fortsetzen wollen egal, die Tour setzt sich ab dem Bahnhof parallel zur Hauptstrasse fort.

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Nach einigen hundert Metern biegen Sie von der Hauptsrasse nach links ab. Dieser Abzweig  ist mit Ausgeschildert mit dem Hinweis nach Alvesrode und zum Saupark.
Fahren auf dieser wenig befahrenen Straße vorbei an der Alvesroder Mühle in den Ort Alvesrode.
Sie müssen hier auf der Fahrbahn fahren da es keinen separaten Radweg gibt.

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Sie kommen in den Ort Alvesrode. Biegen Sie im Ort nach links ab in die Straße "Zum Saupark". Folgen Sie dieser Straße aus dem Ort in Richtung Saupark.

Sie fahren gemütlich entlang der Straße Richtung Saupark. Es gibt hier einen extra Radweg neben der Fahrbahn. Vor Ihnen liegt in schöner Landschaft der "kleine Deister".

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Sie sehen hier den Eingang zum Saupark.

Zum Saupark Springe gehört auch das Wisentgehege, das jährlich über eine halbe Million Gäste anzieht.  Der mittlerweile 90 Hektar große Wildpark wurde 1928 eingerichtet, um die vom Aussterben bedrohten Wisente zu schützen. In den letzten 50 Jahren hat sich der Tierpark zu einem Refugium entwickelt, in dem sich über 100 verschiedene Tierarten Europas im großen Freigehegen wohl fühlen und von Jung und Alt beobachtet werden können.

Der Saupark wurde von 1836 bis 1839 für König August von Hannover angelegt. Er ist mit einer 16 Kilometer langen Mauer umgeben. Die etwa 2,5 Meter hohe Mauer ist heute das l?ngste Baudenkmal Niedersachsens. Die königlichen und kaiserlichen Hofjagden fanden 1912 ihr Ende. Seitdem besteht die Verpflichtung einer zeitgerechten Bejagung des Schwarz-, Dam- und Muffelwildes. Heute ist der zuständige Jagdherr der Niedersächsische Ministerpräsident.

Image Weitere Infos finden Sie in unserer Linkliste.

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Image Fahren Sie, nachdem Sie das Wisentgehege passiert haben weiter auf dem Radweg entlang der Straße. Der Weg steigt hier leicht an. Am Ende des Weges halten Sie sich rechts.  Sie biegen auf die Landesstraße 461 ein.

Sollten Sie sich für innovative Umwelttechniken und alternative Energien interessieren. können Sie einen kleinen Abstecher zum Energie- und Umweltzentrum Eldagsen machen.

 

Weitere Infos finden Sie in unserer Linkliste.

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Wenn Sie dem Weg nach rechts gefolgt sind kommen Sie nach kurzer Zeit am Jagdschloss Springe vorbei. 
Folgen Sie weiter dem Weg Richtung Springe. Im weiteren Verlauf kommen Sie auch am Krankenhaus Springe vorbei. Der Weg fällt jetzt wieder etwas ab.

Das Springer Jagdschloss wurde 1838 bis 1842 nach Plänen des Landbauinspektors Comperl - in enger Abstimmung mit dem Oberhofbaudirektor Laves - für König Ernst August im klassizistischen Stil erbaut. 1878 ging der Besitz an die preußische Krone über. Nach Erweiterungen in der Zeit von 1875-1886 durch Persius den Jüngeren erhielt das Schloss seine heutige Form im Jahr 1890. Die ursprünglichen Wand- und Deckenmalereien wurden zwischen 1988 und 1993 vollständig wiederhergestellt. Besonders beeindruckend ist der prachtvoll gestaltete Lavessaal. Im Erdgeschoß informiert eine "Jagdschau" über Lebensweise und Lebensräume einheimischer Tierarten. Außerdem ist  der Jägerlehrhof, eine Lehr- und Ausbildungsstätte der Landesjägerschaft Niedersachsen im Schloss untergebracht.

Vom Jagdschloss aus in Richtung Norden hat man einen herrlichen Blick auf die Kaiserallee. Sie wurde zwischen 1858 und 1860 für die Anfahrt des Königs von der Hannover  Hameln  Chaussee (der heutigen B217) zum Jagdschloss angelegt. Auf etwa 2,5 Kilometer Länge wurden 520 rotblühende Rosskastanien gepflanzt. Die unter Naturschutz stehende Allee hat ihr biologisches Alter erreicht und zeigt deutliche Verfallserscheinungen. Ihre Erhaltung durch behutsame Erneuerung ist jedoch erklärtes Ziel.

Weitere Infos finden Sie in unserer Linkliste.

 

Sie erreichen den Ort Springe. Folgen Sie der Straße bis in die Stadtmitte. Biegen Sie in die Fußgängerzone nach links ab. Die Straße heißt "Zum Oberntor".  
Durchqueren Sie die ganze Fußgängerzone indem Sie einfach den Weg folgen.  Am anderen Ende verlassen Sie die Fußgängerzone. Hier fahren Sie weiter geradeaus. 

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Springe

Springe hat seine Entstehung der günstigen geographischen Lage zu verdanken. Durch den tiefen Sattel zwischen Kleinem und Großem Deister bot sich der Bau einer Verbindungsstraße von Hameln nach Hannover an. Die Quelle der Haller und der zuströmenden Samke sorgten für das zur Siedlungsentwicklung nötige Wasser, das auch Schutz bot und dem Mühlenwerk diente. Springe, als "Helerspring" oder "Hellereisprig" bereits um 1013 urkundlich erwähnt, erhielt im Jahr 1250 die Marktrechte durch den Landesherren, den Grafen von Hallermunt. Dieses Privileg half der Entwicklung des Ortes und führte zum Recht auf Selbstverwaltung. Die Bürger von "Hallerspringe" durften sich mit Wall, Mauern und Toren bewehren und die Handwerker und Kaufleute konnten sich zu Gilden zusammenschließen.

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Im Zuge der Hildesheimer Stiftsfehde wurde Springe 1519 durch Brand und Plünderung völlig verwüstet. Ein weiterer Rückschlag für die Entwicklung waren die Folgen des Dreißigjährigen Krieges. Durch die Ausweitung der fürstlichen Machtausübung im 18. Jahrhundert und die ständige Einquartierung von Soldaten zu Beginn des 19. Jahrhunderts ergaben sich weitere wirtschaftliche Einschnitte für die Stadt. Das führte im Jahr 1851 zum Verlust des Stadtrechtes. Entscheidende Impulse für die wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung waren die Ernennung Springes zum Kreissitz (1884)  und der Bau der Bahnlinie Hannover - Hameln im Jahre 1872.

 

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Nachdem Sie Springe verlassen haben geht es durch die Deisterpforte. Diese Mulde zwischen Kleinem und Großem Deister hatte schon früh strategische und wirtschaftliche Bedeutung, da sie die einzigste Verbindung zwischen Hameln und Hannover darstellte.

 

Folgen Sie weiter dem Weg. Dies ist die Hamelner Strasse. Nach kurzer Zeit gibt es einem Abzweig Richtung Siedlung Dahle, folgen Sie dem Weg Richtung Siedlung Dahle. Sie überqueren jetzt die Bahnstrecke. Weiter dem Weg nach links folgen, immer entlang der Bahnstrecke.


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Sie kommen dann an einer Koppel vorbei. Am Ende dieser Koppel biegen Sie nach links in einen unbefestigten Weg ein.  Der Weg führt Sie jetzt entlang der Bahnstrecke Richtung Bad Münder.
Der Weg macht dann eine kleine Rechtsbiegung und fährt Sie jetzt geradeaus. Der Weg steigt leicht an.

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Am Ende des Weges biegen Sie nach links ab. Der Weg fällt jetzt ab. Vor dem Wald folgen Sie dem Weg nach rechts. Nach einen kurzen Stück geht es vom Weg nach links in den Osterberg hinein. Es geht wieder ein Stück entlang der Bahnstrecke.

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Folgen Sie dem Weg bis zu einer Wegekreuzung. Hier müssen Sie nach rechts abbiegen.

 

 

Image Achtung: Wenn Sie hier geradeaus fahren kommen Sie direkt zum Bahnhof Bad Münder.

Nach kurzer Zeit verlassen Sie wieder den Osterberg.
Folgen Sie dem Weg bis zur Bundesstrasse 442. Vor der Bundesstrasse nach rechts abbiegen. Einige hundert Meter entlang der Bundesstrasse bis zu einer Fußgängerampel. Hier überqueren Sie die Bundesstrasse 442 und fahren auf der Langestr. immer geradeaus in den Ort Bad Münder.

Am Ende der Langestrasse biegt die Strasse nach links ab. Hier beginnt die Alternativmöglichkeit zum Bahnhof Bad Münder. Der Basisring des Deisterkreisels führt aber weiter geradeaus in die Fußgängerzone. Je nach Tageszeit müssen Sie dort ihr Rad schieben.

Der Weg biegt nach rechts ab. Sie kommen jetzt direkt auf das Rathaus von Bad Münder zu.

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Der Streckenabschnitt Teil 3 Völksen nach Bad Münder endet hier.
Um auf dem Basisring weiterzufahren Lesen Sie bitte die Beschreibung Teil 4 Bad Münder nach Bad Nenndorf.

Alternativstrecke zum Bahnhof Bad Münder.

Die Beschreibung der Alternativstrecke hat seinen Ausgangspunkt in Bad Münder am Rathaus.
Sie hätten aber auch die Möglichkeit am Osterberg an der Wegekreuzung den Weg weiter geradeaus zu fahren.  Siehe vorhergehende Seiten.

 

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Fahren oder gehen Sie die Fußgängerzone zurück bis zur Langstr.  Fahren Sie hier rechts in die Bahnhofstr. Folgen Sie der Bahnhofstr. Bis zur eine Ampelkreuzung. Hier nach links abbiegen und dann gleich wieder nach rechts in die Bahnhofstr. einbiegen.
Folgen Sie dem Weg immer geradeaus. Der Bahnhof Bad Münder liegt außerhalb der Stadt.  Sie fahren dann auch ein Stück parallel der Bundesstrasse 442. Nach der Unterführung halten Sie sich scharf rechts wieder unter einer Brücke hindurch. Danach links zum Bahnhofsgebäude.

Wenn Sie die Tour hier beenden möchten haben Sie die Möglichkeit hier die Bahn zu nutzen.

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Möchten Sie vom Bahnhof direkt zum Osterberg fahren so müssen Sie erst ein Stück den Weg zurück. Fahren Sie parallel der Bundesstrasse 442. An einem Abzweig in den Ort Bad Münder müssen Sie von hier aus die Bundesstrasse nach rechts überqueren.

Geradeaus durch eine Plantage bis an den Wald bzw. vor die Bahnstrecke. Dann halten Sie sich links auf dem Weg. Jetzt fahren Sie eigentlich nur noch immer dem Weg folgend in den Wald. 

 

An der Wegekreuzung im Wald des Osterberges treffen Sie auf die Strecke des Basisringes.

 


 

Die Beschreibung der Alternativstrecke von Bad Münder zum Bahnhof bzw. vom Osterberg zum Bahnhof Bad Münder endet hier.