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Rodenberg

Wissenswertes und geschichtliches aus der Gemeinde Rodenberg


Die Stadt Rodenberg liegt im westlichen Niedersachsens am südlichen Rand der norddeutschen Tiefebene zwischen den herrlich bewaldeten Höhenzügen "Deister" (405m), "Süntel" (437m) und den "Bückebergen" (367m).
Sie ist Verwaltungssitz der nach ihr benannten "Samtgemeinde Rodenberg".
Die Stadtrechte hat Rodenberg seit dem Jahr 1615.

Rodenberg hat  einige "große Söhne" hervorgebracht. Unter anderem:
Wilhelm Zahn (1800-1871), Maler und Altertumsforscher, bekannt durch seine Zeichnungen und Farbsteindrucke von Ausgrabungsfunden in Pompeji Mitte des 19. Jahrhunderts.
Julius Levi (1831-1914), der sich aus der Liebe zu seiner Heimatstadt später "Julius Rodenberg" nannte. Dichter und Schriftsteller, beschrieb seine Heimatstadt Rodenberg u.a. in dem Buch "Aus der Kindheit". In Berlin war er über 40 Jahre als Herausgeber der literarischen und wissenschaftlichen Zeitschrift "Deutsche Rundschau" tätig.
Adolf Mithoff (1842-1926). Verfasste die "Chronik der Stadt Rodenberg". Von Beruf war er Knopfmacher. 

Geschichtlicher Überblick und "Rundgang" durch die Stadt...

Schon in den ältesten, lateinisch abgefassten Urkunden des Mindener Stiftes aus dem Jahre 930 wird die Burg Rodenberg unter der Bezeichnung ,,Castrum Rodenbergum" erwähnt, vom altsächsischen Edelherrn Wiringard erbaut. Die Tochter dieses Wiringard und deren Mann Lothar von Salinglewen sind die Stammhalter der späteren Schaumburger Grafen. Etwa um das Jahr 1000v. Chr. entstand der Ort Grove aus mehreren Meierhöfen und Katen.
Schon kurz danach schlossen sich die Orte Grove und Alekesdorp (Algesdorf) zu einem Kirchspiel zusammen, wodurch der Anstoß zum Bau der Jacobikirche gegeben wurde. Außerdem Ort Grove entstand entlang einer förmlichen Straße, der so genannten "Langestraße", eine Siedlung von Handwerkern und Handelsleuten, der Ort Rodenberg.